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Südafrika demontiert England mit 45:21 beim Nations Championship

Auf einen Blick

Was ist passiert

Südafrika schlägt England im Nations-Championship-Eröffnungsspiel in Ellis Park mit 45:21 und erzielt sieben Versuche – der vierte Erfolg der Springboks in Folge gegen die Engländer.

Warum es wichtig ist

Die 24-Punkte-Niederlage verlängert Englands Niederlagenserie gegen Südafrika auf vier Spiele und offenbart anhaltende Disziplinprobleme, nachdem die Gäste zwei späte Gelbe Karten erhielten – was Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit gegen Spitzenteams vor weiteren Nations-Championship-Partien aufwirft.

Was als Nächstes zu beobachten ist

England trifft am 11. Juli im Hill Dickinson Stadium in Liverpool auf Fidschi und reist anschließend am 18. Juli nach Argentinien; Südafrika bereitet sich auf seine nächste Nations-Championship-Aufgabe vor.

Springboks stürmen in Ellis Park davon

Südafrika fegte am Samstag vor einem nahezu ausverkauften Ellis Park mit 45:21 über England hinweg und eröffnete seine Nations-Championship-Kampagne mit einer überzeugenden Leistung, die laut BBC Sport das Ergebnis über 80 Minuten nur kurz in Frage stellte. Die Springboks legten sieben Versuche durch Thomas du Toit, Cheslin Kolbe, Kurt-Lee Arendse, Grant Williams, Jesse Kriel, Malcolm Marx sowie einen als Dixon geführten Spieler; Kolbe verwandelte fünf Erhöhungen. Englands Punkte kamen durch Jamie George, George Martin und Alex Coles, Fin Smith traf drei Erhöhungen, wie der Spielbericht der BBC zusammenfasste.

Die Springboks übernahmen die Kontrolle über die Partie beinahe vom Anstoß weg. BBC Sport berichtete, Südafrika sei innerhalb von elf Minuten mit 17 Punkten in Führung gegangen: Du Toit erzielte nach drei Minuten aus kurzer Distanz, nachdem er Ellis Genge und Ollie Chessum niedergekämpft hatte; Kolbe täuschte Cadan Murley mit einem zackigen Sidestep auf der Außenbahn aus; Arendse tauchte nach einem Duell mit Marcus Smith in der Ecke ab. Die BBC bezeichnete den Auftakt als einen „Schneesturm offensiver Brillanz“, der Steve Borthwicks englische Mannschaft ins Taumeln gebracht habe.

Späte Änderungen auf beiden Seiten

Beide Mannschaften mussten am Spielmorgen umstellen. England verlor Schluss George Furbank wenige Stunden vor dem Anpfiff an einer Blinddarmentzündung, während die BBC berichtete, Südafrika habe seine Startformation neu ordnen müssen, nachdem die Second-Row-Spieler Eben Etzebeth und Siya Kolisi kurzfristig wegen Verletzungen aus der Trainingswoche passen mussten. England war zehn Tage vor dem Spiel nach Johannesburg gereist, um sich an die Höhenlage zu gewöhnen, in der Hoffnung, die Springboks nach siebenmonatiger Wettkampfpause eingerostet zu erwischen.

Trotz der Umstände begann die Heimmannschaft in einem Tempo, das Englands Verteidigung nicht kontrollieren konnte. BBC Sport schrieb, in der Anfangsphase seien Durchbrüche zugelassen worden und England sei „in den Zweikämpfen zerbrochen“, während das Publikum von knapp 62.000 Zuschauern – nach BBC-Angaben begünstigt durch eine späte Preissenkung für Tickets – jeden Versuch bejubelte.

Englands kurze Antwort vor der Pause

Englands Anzeigetafel blieb in der ersten halben Stunde leer, als Kapitän Jamie George ein Versuch wegen eines versehentlichen Abseits aberkannt wurde. Das Blatt wendete sich kurz, als Arendse für ein absichtliches Knock-on die Gelbe Karte erhielt und England für zehn Minuten in Überzahl spielte. BBC Sport berichtete, Genge habe am Ende dieses Zeitfensters aus einem schnellen Straftritt durchgebrochen, bevor ein dreiphasiger Spielzug mit einem weiten Einwurf und zwei Vorstößen auf der Blindseite damit endete, dass Second-Row-Spieler George Martin – in seinem ersten Testspiel seit den Six Nations 2025 – sich an Jasper Wiese vorbei in die Ecke kämpfte. Fin Smiths Erhöhung verkürzte den Rückstand zur Pause auf drei Punkte – ein Vorsprung, den BBC Sport angesichts der Anfangsphase als „unglaubwürdig“ bezeichnete.

Springboks ziehen nach der Pause davon

Jede Hoffnung auf eine englische Aufholjagd verflog kurz nach dem Wiederanpfiff. BBC Sport berichtete, Scrum-Half Grant Williams habe in der 45. Minute durch eine schmale Lücke gestochen und damit 20 Phasen englischer Malfeldverteidigung durchbrochen, bevor Jesse Kriel nach einem Zuspiel von Damian Willemse über die Linie ging und Südafrikas Führung auf 31:14 ausbaute. Die BBC bescheinigte Willemse eine „exzellente“ Vorarbeit zu Kriels Versuch.

Anschließend geriet Englands Disziplin zunehmend unter Druck. Schiedsrichter James Doleman ahndete England nach der Pause laut BBC neunmal mit Straftritten; Angriffe wurden ungestört gekontert und das Gedränge kam unter dem Druck der Springboks ins Wanken. Einwechselspieler Henry Pollock, dem BBC Sport zufolge im Vorfeld in Südafrika „Zeitungsspalten und Gedankengänge“ gewidmet worden waren, wurde rund 20 Minuten vor Schluss unter dem Spott der Heimfans eingewechselt.

Disziplinprobleme werden kostspielig

Die Partie kippte in den letzten 15 Minuten endgültig gegen England. Einwechselspieler Henry Slade legte mit der von der BBC als „überragend“ beschriebenen Linie für Alex Coles vor und brachte England wieder auf zehn Punkte heran. Doch zwei Gelbe Karten innerhalb von zwei Minuten – Tommy Freeman nach einem hohen Tackle gegen Willemse und Guy Pepper wegen eines zu frühen Tacklings – beendeten Englands Hoffnungen. Die BBC stellte fest, dass dieser doppelte Rückschlag „ein hässliches Thema“ aus Englands Six-Nations-Kampagne zu Jahresbeginn fortsetzte, die in fünf Spielen acht Karten hervorgebracht hatte.

In Unterzahl drückte Malcolm Marx am Ende eines getriebenen Einwurfs gegen die von BBC Sport als „unterbesetzt“ bezeichnete englische Verteidigung durch. Die Heimfans besangen die Spieler nach dem Schlusspfiff laut BBC mit Liedern von Neil Diamond und Coldplay.

Kontext: Auftakt zur Nations Championship

Die Partie war Teil der ersten Austragung der Nations Championship. In der Eröffnungspartie des Turniers hatte Neuseeland Frankreich in Christchurch mit 34:32 knapp geschlagen; Cam Roigard und Will Jordan erzielten je zwei Versuche für die All Blacks unter dem neuen Trainer Dave Rennie, wie The Guardian berichtete. Damian Penauds Versuch in der zweiten Spielminute bedeutete laut The Guardian seinen 41. für Frankreich; Rennie lobte das Tempo seiner Mannschaft, wies aber nach dem Sieg auf Genauigkeits- und Defensivprobleme hin.

Die Deutlichkeit des Springbok-Sieges wird die Fragen verstärken, die England seit einem Jahr begleiten. BBC Sport schrieb, England sei „deutlich unter dem Goldstandard der doppelten amtierenden Weltmeister geblieben“ – eine Anspielung auf Südafrikas aufeinanderfolgende Rugby-Weltmeistertitel. Defensivaussetzer im ersten Spielviertel, eine wachsende Straftrittbilanz und zwei späte Zeitstrafen führten dazu, dass Borthwicks Mannschaft keine durchgehende Antwort mehr fand, nachdem sie zur Pause auf drei Punkte herangekommen war.

Ausblick

BBC Sport berichtete, Englands Nations-Championship-Kampagne werde am 11. Juli im Hill Dickinson Stadium in Liverpool gegen Fidschi fortgesetzt, bevor die Mannschaft am 18. Juli auf die Südhalbkugel zurückkehrt, um in Argentinien anzutreten. Die südafrikanische nächste Begegnung wurde von der BBC nicht im Detail benannt. Die Berichterstattung des Guardian über die Partie Neuseeland gegen Frankreich bildet den breiteren Rahmen für das erste Turnier dieser Art; die All Blacks setzen nach ihrem Auftakterfolg in Christchurch ihren Spielplan fort.

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Fragen & Antworten

Who scored the tries in South Africa vs England?

South Africa's seven try-scorers were Thomas du Toit, Cheslin Kolbe, Kurt-Lee Arendse, Grant Williams, Jesse Kriel, Malcolm Marx and a player listed as Dixon; England replied through Jamie George, George Martin and Alex Coles.

Why were South Africa missing key players?

According to BBC Sport, Springboks captain Siya Kolisi and lock Eben Etzebeth withdrew late after injuries sustained earlier in the week, forcing South Africa to reshuffle their starting line-up.

When do England play next in the Nations Championship?

BBC Sport reports England's next fixture is against Fiji at Hill Dickinson Stadium in Liverpool on 11 July, followed by a match against Argentina on 18 July.

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